Grundprinzip einer Poolpumpe ist die Filtration des Swimmingpool-Wassers zur Reinigung. Sauberes Wasser – perfekter Pool: So einfach kann das sein. Deshalb ist die Poolmaschine das Herzstück jeder Poolanlagentechnik. Die wichtigsten Fakten im Überblick …

Die Filtration erfolgt durch Umwälzung des Poolwassers im Kreislaufsystem: Mit der Pumpe wird das Wasser durch Bodenabläufe, Überlaufrinnen oder Skimmer angesaugt, in der Filteranlage (Sandfilter) gereinigt und schließlich als Reinwasser wieder in den Pool gepumpt. Innerhalb des Pumpengehäuses rotiert ein robustes Laufrad mit hoher Geschwindigkeit und sorgt so für ein permanentes Ansaugen des Poolwassers.

Die effizienten Funktionen der AQAU TECHNIX Filteranlagen

Die effizienten Funktionen der Aqua TechniX Filteranlagen

Die Umwälzpumpen von Aqua TechniX sind in Blockbauweise konstruiert: Die Motorwelle ist gleichzeitig die Pumpenwelle und es gibt keine Wellenkupplung. Das Laufrad aus Kunststoff ummantelt dank der Laufradnabe die metallische Motorwelle. Die Gleitringdichtung trennt somit, im Zusammenspiel mit der speziellen Laufradkonstruktion, den wasserführenden Bereich des Pumpengehäuses von der Motorwelle, so dass diese nicht mit dem Poolwasser in Berührung kommt. Der wasserführende Teil ist damit sicher und zuverlässig von den spannungsführenden Teilen getrennt. Angetrieben wird das Laufrad von einem effizienten elektrischen Motor.

Blockbauweise der Aqua TechniX Poolpumpen (links selbstansaugend, rechts normalsaugend)

Die Motoren der Aqua TechniX Pumpen sind in der Regel Wechselstrom-Aggregate der Schutzklasse IP X5, die mit ganz normalem Hausstrom (230 V) betrieben werden. Sie sind anschlussfertig (mit Kabel und Stecker) verdrahtet und durch intern verbaute thermische Schutzschalter vor einer Überhitzung der Motorwicklung geschützt. Dabei arbeitet der Wicklungsschutzkontakt vollautomatisch, d.h. sobald der Motor abgekühlt ist, schaltet er ihn wieder selbständig ein.

Das Saugsieb schützt die Pumpe selbst vor groben Verschmutzungen, einige Pumpen sind zusätzlich mit einem Haar- und Fasernfängern ausgestattet. Wie auch immer: Jedes Sieb muss regelmäßig gereinigt werden, um die Funktionstüchtigkeit der Poolpumpe nicht zu beeinträchtigen. Die Häufigkeit der Siebreinigung richtet sich nach der Intensität der Poolnutzung und danach, inwieweit die Umgebung des Pools die Sauberkeit des Poolwassers durch Sand, Laub, Insekten etc. zusätzlich belastet. Wir empfehlen Sichtkontrollen/Reinigungen im wöchentlichen Turnus. Dann kann nichts verstopfen.

BU: Das Saugsieb sollte regelmäßig gereinigt werden

Das Saugsieb sollte regelmäßig gereinigt werden

Zwei Arten von Umwälzpumpen kommen für private Swimmingpools infrage: normalsaugende Pumpen und selbstansaugende Pumpen. Der Unterschied liegt darin, dass selbstansaugende Poolpumpen unterhalb und oberhalb des Wasserniveaus installiert werden können. Jedoch ist es aus anlagentechnischer Sicht vorteilhafter, Pumpe und Filteranlage unterhalb des Wasserniveaus zu installieren – je kürzer die Wege, desto effizienter der Betrieb.

Selbstansaugende Filterpumpen können im Gegensatz zu den normalsaugenden Pumpen Luft mitfördern, da sie nach einmaliger Auffüllung mit Wasser (durch die Deckelöffnung im Filtergehäuse) die Saugleitung selbständig entlüften. Diese Filterpumpen können ohne Bedenken oberhalb des Wasserniveaus eingesetzt werden. Der Betrieb von manuellen Hand-Bodensaugern lässt sich mit selbstansaugenden Pumpen ebenfalls einfacher realisieren, da es der Pumpe nichts ausmacht, wenn sie einmal Luft mitfördern muss.

Normalsaugende Pumpen können keine Luft mitfördern. Sie müssen generell unter dem Wasserniveau installiert werden, damit das Poolwasser selbständig in die Pumpe einfließen kann. Kommt es zum Abriss des Förderstroms bzw. der Wassersäule, wird die normalsaugende Pumpe früher oder später streiken.

Die normal saugende Poolpumpe AQUA TECHNIX Splash

Die normal saugende Poolpumpe Aqua TechniX Splash

Saug- und Druckleitungen

Jede Rohrleitungsanlage muss individuell auf die Einsatzbedingungen wie Pumpe (Bauart, Leistung), Pool (Volumen, Einbautiefe), Entfernungen, Höhenunterschiede, etc. abgestimmt werden. Grundsätzlich gilt:

  • Je weiter entfernt die Pumpe vom Swimmingpool ist, desto größer müssen die Saug- und Druckleitungen dimensioniert werden (Durchmesser)
  • Je kürzer die Rohrleitungen, desto besser das Ansaugverhalten – und umso reibungsloser der Anlagenbetrieb
  • Die Fließgeschwindigkeit sollte in Saugleitungen 1,5 m/sec, in Druckleitungen 2,0 m/sec nicht wesentlich überschreiten
  • Selbstansaugende Poolpumpen können bis zu 3 m Höhe bewältigen*
  • Bei sehr langen Saugleitungen kann die Ansaugzeit bis zu 12 min betragen

*Normalerweise können Pumpen max. 8 m Saughöhe bewältigen, bei selbstansaugenden Poolpumpen ist jedoch konstruktionsbedingt nach 3 Metern Schluss.